Es gibt doch eigentlich kaum etwas schöneres, als wenn die eigene Katze auf ihren Namen hört und direkt angewackelt kommt, wenn man sie ruft. Manche Katzen hören gut auf ihren Namen, manche tun so, als hätten sie noch nie was davon gehört. Ich möchte euch heute 3 Übungen zeigen, mit deren Hilfe ihr eurer Katze ihren Namen beibringen könnt.

Katze ihren Namen beibringen

Stell dir nun mal folgende Situation vor. Du hast eine Freigängerkatze und sie ist seit einer Stunde auf Mäusejagd aber du weißt nicht wo. Es ist aber schon spät am Tag und dir wäre es lieb, wenn dein Katzenkind langsam (oder auch schneller) nach Hause käme. Wäre es da nicht toll, wenn sie auf einen Zuruf nach Hause käme?

Deine Katze hört aber nicht auf ihren Namen und all das Zurufen war erfolglos? Das kann sich ändern! Denn ich habe 3 Übungen für dich, die du Schritt für Schritt durchführen kannst und somit zum erwünschten Erfolg kommst: deine Katze hört auf ihren Namen.

Wenn die Katze auf ihren Namen hört

Mammina

Meine Katze Mammina hört wirklich äußerst vorbildlich auf ihren Namen, obwohl sie ihn erst im höheren Alter bekommen hat. Das zeigt uns: man kann jederzeit und in jedem Alter einer Katze ihren Namen beibringen.

Wenn ich Mamminas Namen rufe, egal wo sie ist, egal ob sie wach ist oder schläft, diese süße kleine Katze ist innerhalb kürzester Zeit bei mir. Das macht mich nicht nur stolz, es beruhigt mich auch ungemein.

Shadow

Ich find’s ja ein bisschen witzig. Denn eine zeitlang kam es mir so vor, als würde nicht nur Mammina auf ihren Namen hören, sondern auch Shadow Wenn ich also Mammina rief, sah ich manchmal zwei meiner drei Katzen auf mich zukommen. Dieser Verwirrung wollte ich vermeiden. Und außerdem hat Shadow ja ihren eigenen Namen. Also machte ich mich nochmal an die “Namens-Arbeit” mit Shadow. Ob das schwer ist? Gar nicht!

Ich möchte dir nun meine 3 Übungen verraten, mit deren Hilfe du deiner Katze ganz einfach ihren Namen beibringen kannst.

Meine 3 Übungen für dich und deine Katze

Damit deine Katze ihren Namen auch mit sich in Verbindung bringt, sollte sie ihren Namen natürlich das ein oder andere mal vorher gehört haben. Dazu ist es wichtig, dass sie mit ihrem Namen nur positives verbindet und niemals etwas negatives. Demnach solltest du sie auch keinesfalls mit ihrem Namen schimpfen. Hat sie erst einmal etwas blödes oder unangenehmes mit ihrem Namen verbunden, wird sie alles andere tun, nur nicht kommen, wenn du ihren Namen rufst.

Übung 1: Der Katze ihren Namen beibringen


Machs dir gemütlich und lade deine Katze zu dir ein. Du kannst dich zum Beispiel ganz entspannt aufs Sofa legen, ins Bett oder an einen Platz, an dem du und deine Katze sich wohl fühlen. Du kannst die Übung außerdem jederzeit machen, wenn deine Katze bereits bei dir ist und sich in der Situation wohl fühlt.

Nun beginnst du, deine Katze liebevoll zu streicheln. Wenn sie das Schnurren beginnt, weißt du, dass sie sich nun so richtig wohl fühlt. Jetzt fängst du an mit ihr zu reden. Und zwar sagst du immer mal wieder, ganz liebevoll und ruhig ihren Namen.

Wenn Mammina also auf mir liegt und schnurrt, sage ich immer mal wieder “Mammina” während ich sie streichle. Ganz ruhig und einfühlsam. Bei Shadow sage ich “Shadi”. Ganz einfach deshalb, weil Shadi ihr Spitzname ist und sich der Name mit dem “i” am Ende ein bisschen freundlicher und einprägsamer anhört.

Das war schon die ganze Übung. Gar nicht schwer, oder? Bei dieser 1. Übung prägt sich deine Katze ein, dass dieses Wort, dass du immer wieder zu ihr sagst, während es ihr so richtig gut geht, zu ihr gehört.

Die Übung wiederholst du immer mal wieder. Je nach nach Lust und Laune deiner Katze.

Übung 2: Praktische Umsetzung des Namens


In der zweiten Übung, wollen wir praktisch umsetzen, was wir zuvor so gemütlich auf der Couch vorbereitet haben. Nun ohne Körperkontakt und mit etwas schmackhafter Belohnung.

Nimm also ein paar Leckerli in die Hand, die deine Katze sehr gerne mag. Dann gehst du ein paar Meter weiter vor deiner Katze in die Hocke, richtest dich freundlich an deine Katze und sagst ihren Namen. Wahrscheinlich wird sie jetzt schon auf dich zukommen.

Und dafür sollte sie gleich belohnt werden, denn genau dieses Verhalten wollen wir ja auch. Also bekommt sie ein Leckerli, Liebe und Streicheleinheiten. Natürlich gibts das Leckerli auch nur, wenn deine Katze auch wirklich zu dir gekommen ist.

Dann gehst du wieder ein paar Meter weg und wiederholst die Übung. Ein paar mal nach einander sollte genügen. Wir wollen unsere Katze ja nicht überreizen. Diese Übung kannst du täglich mit deiner Katze machen.

Übung 3: Umsetzung ohne Blickkontakt


Da das Ziel der ganzen Übung ja unter anderem ist, dass deine Katze kommt, wenn du sie nicht sieht, ist die letzte Übung nun ohne Blickkontakt.

Nutze dafür einen Moment ab, indem deine Katze wach und in einem anderen Raum ist. Alternativ könnte man die Übung auch außen im Garten machen, wenn man sich nicht sieht.

Bereite ein Leckerli in der Hand vor und dann rufst du den Namen deiner Katze. Nicht bedrohlich sondern klar und wohlklingend. Dann wartest du ab, was passiert. Sollte deine Katze direkt kommen und somit ihre Aufgabe erfüllen, empfängst du sie freudig, streichelst sie und gibst ihr direkt das Leckerli. So verknüpft sie den Namen und ihre Aktion zu dir zu kommen, mit etwas ganz tollem und leckeren.

Sollte deine Katze noch nicht gleich beim ersten mal auf deinen Ruf hören, so rufst du einfach nochmals nach ihr. Ein paar mal kannst du das ruhig tun, vielleicht ist deine Katze abgelenkt und muss erst noch verstehen, dass sie kommen soll.

Übung 3 kannst du nun gemeinsam mit Übung 1 und 2 immer mal wieder ausführen und verfestigen. Irgendwann hast du deiner Katze ihren Namen beigebracht und sie hört darauf. Und wenn es dann so weit ist, dann muss auch nicht immer ein Leckerli folgen. Je nach Situation reicht auch ganz viel Liebe

Hört deine Katze auf ihren Namen? Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg bei den Übungen.

Liebst, eure Annika 


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