|Werbung|

Schon lange beschäftige ich mich mit dem Thema ‘BARF für Katzen’. ‘Ob das was für meine Katzen ist?’, frage ich mich ständig. Da ich bei fleischfressenden Tieren für eine artgerechte und abwechslungsreiche Nahrung bin, habe ich entschieden, mich an einen BARF-Test heran zu wagen. Da kam mir das Fix-BARF für Katzen von eBarf zum Testen genau richtig. Heute möchte ich euch von meinen Erfahrungen berichten.

Meine Katzen sind mittlerweile ganz schön divenhafte Esser geworden. Sie bekommen von mir hochwertiges Nassfutter, manchmal Leckerlis und als Freigänger fangen sie sich auch gerne die ein oder andere Maus. Doch Rohfleisch haben sie von mir noch nie gefüttert bekommen. Seit Ewigkeiten habe ich schon ein Buch über das Barfen mit Katzen bei mir zuhause liegen. Umgesetzt hatte ich bis dato noch nichts.

Da kam das Angebot, die Fix-BARF-Menüs von eBarf zu testen, genau richtig. Perfekt für ein erstes Heranschnuppern dachte ich mir.

BARF für Katzen, was ist das?

BARF bedeutet zu deutsch ‘Biologisch artgerechtes rohes Futter’. Hier bekommen Katzen (oder auch Hunde) reines Rohfleisch und frische, rohe Lebensmittel gefüttert, was der natürlichen Ernährung von Wildtieren nahe kommen soll. Barfen gilt als besonders gesund und artgerecht.

Fix-BARF von ebarf

Das Fix-BARF von eBarf wurde uns tiefgekühlt in einer Styropor-Kühlbox gesendet. Die einzelnen Portionen sind bereits fix und fertig und in eine Art Wurstform gepresst. Bis dahin alles top.

Das sagen die Hersteller:

In Zusammenarbeit mit Tierheilpraktikerin Petra von Quillfeldt haben wir verschiedene Fix-BARF-Menüs entwickelt, die halten, was ihr Name verspricht: Sie eignen sich perfekt zum fixen BARFen. Sämtliche Menüs sind gesunde Alleinfuttermittel, die bereits alle Supplemente enthalten, die Ihre Katze für eine ausgewogene und artgerechte Ernährung benötigt, z. B. Blut für die Eisenversorgung, Leber für die Vitamin-A-Versorgung, Eierschale für die Kalzium-Versorgung oder Seealgenmehl für den Jod-Bedarf Ihrer Katze.

Die Fix-BARF Menüs sind quasi eine Art gesundes Fast Food des Barfens, denn hier muss die Katzenmami nichts mehr schnibbeln, nichts mehr kochen oder anrühren. Das Menü der Wahl wird einfach aufgetaut, gegebenenfalls portioniert und dann verfüttert.

Die Menü-Auswahl

Hier gibt es wirklich eine gute Auswahl – für jeden Katzengaumen scheint etwas dabei zu sein. Wir bekamen folgende Fix-Menüs zugeschickt:

  • Geflügel (150g + 300g)
  • Pute/Seelachs (150g)
  • Pferd/Lamm (150g)
  • Ente/Pute (150g)
  • Schaf (150g)
  • Huhn/Rind (300g)
  • Lamm/Ente (150g)
  • Rind/Pferd (150g)

Die Zusammensetzung des Menüs Ente/Pute (laut Website)

23,33 % Putenfleisch mit Haut, 33,33 % Entenfleisch mit Haut, 13,33 % Putenherz, 13,33 % Putenmagen, 4,00 % Rinderblut, 3,33 % Putenleber, 2,13 % Lachs, 5,00 % Karotten
1 g Lachsöl auf 1 kg< 3,0 %: Eierschale, Natrium, Taurin, Vitamin E, Vitamin B1, Jod, Folsäure und Biotin

Sonstige Zusätze:
5,54 g Eierschale auf 1 kg Fleisch (Grundmischung)
1 g Lachsöl auf 1 kg Fleisch (Grundmischung)
Nährstoffmischung Fa. Dr. Otto: Einmischrate: 0,23% = 2,3 g pro kg Fleisch (Grundmischung)

Die analytischen Bestandteile waren auf der Verpackung nicht angegeben.

Es wird bewusst auf die Beimischung von Kohlenhydraten, Zucker und Konservierungsstoffen verzichtet, was ich sehr gut finde. Alle anderen Bestandteile scheinen mir so weit in Ordnung für eine artgerechte Ernährung. Alle Menüs gibt es in 150 g oder 300 g zur Auswahl.

Ich bin ganz ehrlich, ich habe meinen Katzen noch nie Lammfutter gekauft und würde selbst auch nie Pferd- und Schaffleisch verfüttern. Ich bin Vegetarierin (aus Tierschutzgründen) und tue mich damit generell schwer. Da ich aber möchte, dass meine Katzen artgerecht leben und hier auch die Ernährung eine große Rolle spielt, käme ich natürlich niemals auf den Gedanken, meinen Katzen hochwertiges Futter in Form von Fleisch zu verweigern!

Die Handhabung

Die Fütterung mit den Fix-BARF Menüs ist wirklich leicht. Man wählt einfach eine Sorte aus, lässt diese auftauen und kann sie dann auch schon verfüttern. Wem ein Menü zu viel ist, der kann die Menüs tiefgekühlt halbieren und verwenden, was gebraucht wird.

Und so kam’s bei meinen drei Katzen an

Ich muss sagen, die unterschiedlichen Sorten kamen bei meinen Katzen ganz unterschiedlich an.

Meine Soßenaufschleckerin Mammina (sie schleckt bei jedem Futter erst immer die Soße weg und wenn dann noch Platz im Magen ist, darf auch noch Nassfutter folgen) schnupperte erst bei jeder Sorte und schlabberte bei Geflügel, bei Pute/Seelachs und bei Pute/Ente galant um die Fleischstückchen herum und darüber. Fleischstücke gegessen hat sie nicht. Ich gehe davon aus, dass ihr die Stücke ein wenig zu groß waren.

Meine Mäusejägerin Shadow hingegen war angetan von der Sorte Pute/Ente. Ihre erste BARF-Erfahrung schien ihr zu schmecken. Weitere Sorten hat sie nicht gegessen.

Mein großer Waldkater Puschi konnte sich am meisten für das BARFEN begeistern. Ihm hatte es ebenso Pute/Ente, Geflügel und auch Pute/Seelachs angetan. Die Teller wurden genüsslich gegessen.

Fazit

Die Sorten mit Schaf, Lamm und Pferd kamen bei meinen Katzen leider nicht an. Die Geschmacksrichtung sind sie wie bereits erwähnt auch nicht gewohnt. Ich weiß aber, dass die Ernährungsumstellung zu BARFEN immer ein wenig Eingewöhnungszeit benötigt. Ich könnte mir vorstellen, dass vor allem mein Kater Puschi Freude daran hätte, in Zukunft immer mal wieder BARF-Gerichte unter seinen Mahlzeiten zu finden. Gerade die FIX-BARF Menüs von eBarf machen es hier Ungeübten natürlich einfach, den Einstieg ins BARFEN zu finden.

Wir bleiben also dran…

Habt ihr schon BARF-Erfahrungen gesammelt? Lasst mich wissen wie es bei euch lief!

Liebst, eure Annika

DU MÖCHTEST NICHTS MEHR VERPASSEN? DANN FOLGE UNS DOCH AUF INSTAGRAM UND FACEBOOK!

Für mehr Transparenz: Für diesen Futtertest habe ich die BARF-Produkte kostenfrei von eBarf zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen herzlichen Dank dafür! Mein Bericht spiegelt zu 100% meine Meinung und unsere Erfahrung wider.

Teile diesen Beitrag