Es ist schon verrückt… Manche Katzen nutzen die Katzen-Klappe, als hätten sie nie etwas anderes getan. Gesehen – durchgegangen – alles prima. Andere wiederum stehen vor diesem komischen Gebilde und haben keine Ahnung, wie man durch so etwas komisches durch kommen sollen. Ich habe zuhause auch so eine kleine Fellmaus, die mit der Katzenklappe ganz schön Probleme hatte. Deshalb gibt es heute ein paar Tipps und Tricks, wie Kitty sich an den Umgang mit der Katzen-Klappe gewöhnen kann. Katzen-Klappen sind eine wundervolle Möglichkeit, um seine geliebten Vierbeiner rein und raus zu lassen wann sie wollen, ohne dass man ständig den Türdiener spielen muss. Außerdem bieten einige Katzen-Klappen tolle Gadgets, wie die Chip-Funktion oder den Tierarzt-Modus.

Katzen-Klappe mit Chip-Erkennung

Die Chip-Erkennung, die heutzutage wirklich viele Katzen-Klappen anbieten, sind wunderbar, um fremde Katzen oder andere Tiere daran zu hindern die Katzen-Klappe zu nutzen und ungewollt ins Haus zu kommen. Voraussetzung ist, dass eure Katzen gechipt sind. Den individuellen Chip eurer Katze speichert die Katzen-Klappe und lässt folglich nur die Katzen herein, deren Chips in der Klappe gespeichert sind. Eine tolle Funktion!

Was ist denn der Tierarzt-Modus?

Den Tierarzt-Modus nenne ich stellvertretend für viele weitere Features mancher Katzen-Klappen. Dieser Modus ist super praktisch, wenn die Katze zwar ins Haus zurück darf (wenn sie außen ist), aber umgekehrt nicht mehr raus soll. Zum Beispiel, wenn ein Tierarztbesuch ansteht. (Armes Kätzlein, muss aber manchmal sein). In diesem Fall verschließt sich die Klappe für eure Katze, wenn sie nach außen möchte.

Meine Katze versteht die Klappe nicht

Es gibt Katzen, die haben die Funktion der Katzen-Klappe sofort raus. Mit dem Köpfchen vorne weg die Klappe anstupsen und dann einfach durch. Andere wiederum stehen vor der Klappe und wissen einfach nicht, wie sie da nun durch sollen. Während mein Kater Puschi und Kätzin Shadow absolut keine Schwierigkeiten mit der Klappe hatten, wollte meine süße Mammina einfach nicht so recht verstehen – selbst wenn die anderen zwei ihr es vor machten. Immer wieder stieß sie mit ihrer Pfote gegen die Klappe und haute so oft dagegen, bis sie irgendwann offen genug war, um schnell durch zu flitzen. Diese Variante ist zu gefährlich für Miezi, die Katzen sollten die Klappe immer mit dem Kopf ansstupsen. Viele Katzenhalter sind dann so frustriert, wenn es nicht klappen will, dass sie die Klappe mit einem Paketband hoch kleben oder die Klappe mit einem Stock hoch stellen. So hat es die Katze natürlich leicht durch zu kommen. Andere Katzen und ziemlich viel Zugluft aber auch. Also keine Dauerlösung. Hat man es der Katze jedoch einmal so leicht gemacht, wird es umso schwieriger, ihr die richtige Nutzung der Katzen-Klappe zu erklären. Hier hilft nur Katzenklappentraining.  

Katzen-Klappen-Training

Ich habe wirklich schon super witzige Videos gesehen, in denen die Katzenhalter selbst ihren Kopf Richtung Katzen-Klappe gestreckt haben, um den Katzen zu zeigen, wie sie durch die Klappe gehen sollen. Köstlich, wirklich! Am besten funktioniert es aber, wie so oft, mit Leckerlis. Einige Katzen lernen auch gerne spielerisch mit einer Schnur. Anderen, wiederum schon Clicker-Erfahrene Katzen, bringt man die Katzen-Klappe durch Clickern näher.

  • Leckerli-Variante

Setz dich ganz entspannt mit deiner Katze vor die geschlossene Katzenklappe. Zeige ihr dann ein Leckerli in der Hand und führe das Leckerli direkt vor die Katzenklappe. Stupse mit deiner Hand etwas an die Klappe, so dass sie sich leicht öffnet. Deine Katze sollte alles neugierig beobachten, im besten Fall auch schon mit dem Kopf (Nase) mitgehen. Dann leg das Leckerli durch die Klappe auf der anderes Seite auf den Boden. In vielen Fällen will die Katze an das Leckerli und geht dann durch die Katzenklappe. Achte darauf, dass du ihr die Klappe nicht ganz auf hälst, sondern lass deine Katze das leichte Gewicht der Klappe am Köpfchen und am restlichen Körper spüren. Als Belohnung folgt dann das Leckerli auf der anderen Seite. Ist deine Katze nun durch die Klappe gegangen, übt ihr weiter. Diesmal das gleiche Spiel in die andere Richtung. Übt so lange, bis sie den Dreh raus hat. Auf diese Übungsweise, nimmst du deiner Katze die Angst vor der Katzen-Klappe. Die Belohnung sorgt dafür, dass sie die Klappe mit etwas Positivem verbindet.

  • Schnur-Variante

Manche Katzen lernen am liebsten spielerisch. Vielleicht ist deine Katze ganz versessen auf Schnüre. Perfekt! Setz dich mit einer Schnur vor die Außenseite der Klappe, öffne sie leicht und lege das Schnur-Ende durch die Klappe bis in die Innenseite. Dann zieh an der Schnur. Hier hoffen wir natürlich darauf, dass der Spieltrieb der Katze so angeregt ist, dass sie der Schnur folgt –  auch durch die Klappe hindurch.

  • Clicker-Variante

Katzen, die bereits mit dem Clickern vertraut sind, werden die Katzen-Klappe ganz schnell durch das Clickern raus haben. Clickern bedeutet, dass bei einer richtigen Aktion der Katze ein Click-Geräusch erzeugt wird, welches die Katze wiederum mit einer Belohnung verbindet. Die Katze hat irgendwann verstanden, dass das Click-Geräusch fällt, wenn sie etwas gut und richtig gemacht hat. Die Clicker-Variante im Katzen-Klappen-Training ähnelt sehr der Leckerli-Variante. Alles wird gleich gemacht, nur dass es vor dem Leckerli ein Click-Geräusch gibt. Natürlich aber erst, wenn die Katze richtig durch die Klappe gegangen ist. Da die Katze bereits weiß, dass ihre Aktion gut und richtig war, wenn sie das Click-Geräusch hört, wird sie die Klappe in dieser Variante vermutlich um einiges schneller verstehen. Aller Anfang ist schwer, aber wenn man am Ball bleibt und sich die Zeit nimmt, mit Miezi und der Katzen-Klappe zu üben, dann wird auch das irgendwann klappen!

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