Hast du dir auch schon einmal gewünscht, du könntest mit deiner Katze reden? Sie fragen was sie hat, wie es ihr geht, was sie so denkt… Ich habe mir wirklich schon oft gewünscht, ich könnte auf irgend eine Art mit meinen Katzen kommunizieren. Aber auch wenn wir nicht mit unseren Katzen reden können, so gibt es doch Wege, wir wir auf katzenweise unsere Zuneigung ausdrücken können. Heute zeige ich dir drei Arten, wie du mit deiner Katze eine Kommunikation auf kätzisch aufbauen kannst.

Katzen kommunizieren untereinander viel über Duft- und Körpersprache. Da wir natürlich keine Lust haben in unsere Wohnung zu pinkeln, probieren wir es heute mit der Körpersprache. Deshalb stelle ich dir heute meine TOP 3 vor, wie ich mit meinen Katzen kommuniziere – und das mit positivem Effekt!

Meine TOP 3 der Katzen-Kommunikation

🐾 Der Nasenkuss

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass sich Katzen zur Begrüßung oft die ‘Nasen geben’? Bestimmt! Damit drücken Katzen aus, dass sie sich mögen. Ähnlich wie wir Menschen uns zur Begrüßung umarmen wenn wir uns sympathisch sind, so stupsen sich die Katzen mit ihren Näschen.

Kommt deine Katze mit ihrem Näschen auf dein Gesicht zu, so zögere nicht und halte ihr deine Nase hin. Seid ihr euch wohlgesonnen, so wird deine Katze mit ihrer Nase an deiner Schnuppern.

Ihr habt euch so eben gezeigt, dass ihr euch mögt und respektiert. Deine Katze wird dir danken, dass du dich auf ihre Art der Kommunikation eingelassen hast.

🐾 Die Stirn geben

Eine weitaus intensivere Form des Nasenkusses ist es, sich die Stirn zu geben. Wenn sich Katzen wirklich lieb haben, dann kommt es durchaus vor, dass sie sich mit der Stirn aneinander reiben oder eine Katze der anderen das Köpflein leckt. Meine Katze Mammina ist zum Beispiel ein riesengroßer Fan der Stirnzärtlichkeiten.

Reckt dir deine Katze das nächste mal ihren Kopf bzw. die Stirn entgegen, dann halte ihr deine Stirn hin, um sich daran zu reiben. Du zeigst ihr damit, dass du ihr vertraust, dass du sie liebst und dass du ihr Zuneigung auf katzenart entgegen bringst.

Das Stirn geben hat bei meiner ängstlichen Straßenkatze Mammina Wunder bewirkt. Seit wir diese Geste in unsere Art miteinander zu kommunizieren aufgenommen haben, hat sich ihr Vertrauen uns gegenüber nochmals mehr als verdoppelt. Ach was sag ich, verfünffacht!

Nicht alle Katzen sind sofort offen für diese Geste, aber probier es einfach mal aus.

🐾 In die Hocke gehen

Manchmal gibt es für die Katze nichts angsteinflößenderes als ein großer Mensch. Ja, Katzen sind nicht die allergrößten Tiere. Sie werden im Durchschnitt etwa 25 cm groß (Schulterhöhe). Wir Menschen erreichen im Gegenzug eine Durchschnittsgröße von 1,70 m. Ein ganz schöner Unterschied würde ich sagen.

Möchtest du deiner Katze signalisieren, dass du sie respektierst wenn du mit ihr redest, so mach dich kleiner und geh in die Hocke. Auch diese Geste wird dir deine Katze danken und positiv darauf reagieren. In der Hocke bist du plötzlich viel angenehmer und kein Riese mehr – aus Katzensicht.

Du rufst deine Katze zu dir und sie will einfach nicht kommen? Probiere folgendes: geh ich die Hocke und bitte deine Katze dann zu dir zu kommen. Du wirst sehen, was deine Geste, dich kleiner zu machen, bewirkt. Diese Art der Körpersprache hat bei mir bisher bei jeder Katze funktioniert.

Sich auf die Art der Katzenkommunikation einzulassen kann manchmal wirklich Wunder bewirken. Probierts einfach mal aus und lasst mich wissen, wie es bei euch lief!

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